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11.02.18 mA ÜBOL Nord, TS Coburg - MHV Schweinfurt 09

A-Jugend untermauert Heimstärke

Am vergangen Wochenende gab es gleich zwei brisante Duelle in der ÜBOL Nord. Der MTV Stadeln (3.) reiste zur DJK Waldbüttelbrunn (1.) und die TS Coburg (4.) empfing den MHV Schweinfurt (2.). Beide Male gewann der schlechter Platzierte das Duell, sodass der Tabellenführer knapp, aber überraschend unterlag und Coburg seine Heimstärke demonstrierte und den Gast aus Unterfranken mit 27:26 (13:10) bezwang. Der Vollständigkeit halber: Forchheim konnte die ersten Punkte in der Fremde verbuchen und siegte in Würzburg. Zum Spiel der TS:

Die Coburger lieferten sich mit ihren Gästen zunächst einen offenen Schlagabtausch. Beide Mannschaften trafen nahezu im Gleichschritt, vergaben aber auch im Gleichschritt teils klare Torchancen. Erst nach dem 7:7 Ausgleich hatten die Gäste aufgrund der dünnen Personaldecke (nur ein Feldspieler auf der Bank) eine Durststecke zu überwinden die Coburg gut ausnutzte und sich erst auf drei, dann auf vier Tore absetzte (12:8, 29.min) und ging dann auch mit einer 13:10 Führung in die Pause. Auch die zehnminütige Pause schadete den Coburgern nicht. Alleine in den ersten vier Minuten der zweiten Halbzeit packten die Gastgeber drei Treffer drauf, bauten die Führung auf 16:10 aus und zwangen den Gästetrainer so schon kurz nach Wiederanpfiff zur Auszeit. Doch wer die Berichte der Saisonspiele der A-Jugend nur einigermaßen aufmerksam gelesen hat wusste ganz genau: Das heißt noch nicht viel bei dieser Mannschaft. Es kam, wie fast schon befürchtet. Schweinfurt verkürzte mit nahezu jedem Angriff den Rückstand immer weiter, während die Turnerschaft´ler, wie fast jedes Mal bei der gegnerischen Aufholjagd, zusehends nervöser wurden. Abspiel- und technische Fehler häuften sich und in der Abwehr tauschten einfach zwei oder drei Schweinfurter im Spielaufbau die Positionen, sodass jedes Mal ein Gästespieler nur durch die riesigen Lücken zu laufen brauchte. Ging es nicht auf die elegante Weise hielt der größte Gästespieler Linus Breun einfach mal drauf. Zwar traf er nicht immer wie gewünscht das Tor, doch bekamen die Gastgeber ihn kaum in den Griff. Nach 42 Minuten stellte Schweinfurt beim 18:17 den direkten Anschluss wieder her. Coburg fing sich auch ohne Auszeit in der Folge wieder etwas und konnte den Vorsprung bei drei Toren vorrübergehend halten (21:18, 47.min; 23:20, 49.min). Doch von Vorentscheidung keine Spur. Die Gäste egalisierten den Rückstand binnen weniger Minuten. Es folgte eine der wohl besten und spannendsten Schlussphasen in der Angerhalle. Coburg legte nach dem Ausgleich zweimal einen Treffer vor und der MHV zog direkt nach. In der 57. Minute gingen die Unterfranken doch tatsächlich das erste Mal seit langem wieder in Führung (25:26) und die TS glich postwendend aus. Anschließend scheiterten beide Mannschaften zwei Mal aus aussichtsreichen Positionen und aus der zweiten vergebenen Chance der Gäste entwickelte sich ein Gegenstoß den Coburg verwandelte. Doch die Schweinfurter hatten noch dreißig Sekunden zum Ausgleich. Der Ball landete auch einmal im Netz wurde aber mit der Begründung: Foul ,sonst Schritte zurück gepfiffen. Zehn Sekunden vor dem Ende dann warf Linus Breun aus neun Metern Entfernung, doch Markus Rausch parierte. Den finalen Pass quer durch den Kreis lenkten die Coburger ins Seitenaus und dann herrschte nur noch Partystimmung bei den Spielern, dem Trainer und den Zuschauern, während Schweinfurt durch die zweite Topspielniederlage hintereinander auf Platz drei abrutscht. Dennoch würde man sich wohl im letzten Heimspiel am 25.2 um 11 Uhr gegen die TG 48 Würzburg einen souveräneren und nicht so nervenaufreibenden Sieg wünschen.

TS Coburg: Braunstätte, Rausch (beide TW)- Baselt, Lilge, Rösch (3), Scherzer, Varol (1), Kessel (7), Kissinger (6), Horcher (3), Sedlacek (5), Singendonk (2)

Trainer Uwe Posanski

Bericht: Luca Kessel



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