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ÜBOL Nord mA: MTV Stadeln - TS Coburg

Einen Punkt verschenkt

MTV Stadeln - TS Coburg 27:27 (14:16)

Den Coburgern war sicherlich bewusst zu was für einem Gegner sie am vergangenen Sonntag reisen mussten. Der MTV Stadeln hatte sich schon im Hinspiel als unangenehmer Gegner erwiesen und war, auch dadurch dass diese in Volkach gegen Würzburg nicht antreten musste, mit sieben Siegen in Serie der TS mit breiter Brust und, alleine durch den überraschenden Auswärtscoup in Schweinfurt, auch randvoll mit Selbstvertrauen gegenübergetreten.

Bereits beim Aufwärmen merkte man bei den Coburgern ein wenig die fehlende Konzentration. Dennoch hielten die Turnerschaftler stets gut mit in der Anfangsviertelstunde. Stadeln konnte sich nie mit mehr als zwei Toren absetzen. Coburg spielte sich viele Chancen gut heraus, allerdings leistete man sich auch einige Fehler, die den Gastgebern perfekt in die Karten spielten. Auch deswegen gab es zwischen einzelnen Spielern auf dem Feld nach kurzer Zeit schon allerhand Klärungsbedarf. In der 19. Minute konnte sich der MTV erstmals auf 3 Tore absetzen. Die Auszeit von Uwe Posanski schien dann auch tatsächlich zu fruchten. Die Gäste konnten den Rückstand binnen fünf Minuten egalisieren und zwangen beim Stand von 13:13 den Heimtrainer zu seiner Auszeit. Dennoch setzte sich Coburg mit weiter konzentriertem und strukturiertem Spiel bis zur Sirene auf 14:16 ab. Nach der Pause kamen die Coburger genauso spielfreudig aufs Parkett zurück wie sie es verlassen hatten. Bis zur 44. Minute war es immer wieder dasselbe Muster. Nach Parade von Markus Rauch beruhigte man das Spiel, erarbeite sich geduldig eine Torchance und versenkte den Ball im Gehäuse der Gastgeber. Beim Stand von 18:24 schien das Spiel entschieden. Doch so plötzlich wie die Oberfranken in Durchgang eins mit dem Handball spielen begonnen hatte hörten sie plötzlich auf. Man schwächte sich durch eine umstrittene Zeitstrafe selbst und binnen sechs Minuten waren die nun offensiver verteidigenden Gastgeber wieder da (23:24; 50. min.). Der Appell von der Bank sich nicht von der neuen Deckungsvariante verunsichern zu lassen schien zunächst auch zu wirken und die Coburger setzten sich bis knapp fünf Minuten vor Schluss wieder auf 23:27 ab. Eine weitere umstrittene Zeitstrafe und die daraus resultierende Unterzahl brachte nochmals totale Verunsicherung ins Team. In knapp 90 Sekunden glich Stadeln zum 27:27 aus. Mit ihrem letzten Angriff hatten die Spieler aus dem Fürther Norden sogar die Chance erstmals seit der 26.min wieder in Führung zu gehen, doch der Treffer wäre auch zu viel gewesen. Der finale Wurf der Coburger drei Sekunden vor Schluss landete beim Torwart und während Stadeln feierte musste sich Coburg damit begnügen nur einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. Auch wenn man die Schuld für den Punktverlust nach Spielende beim Schiedsrichter suchte muss man sich über die eigene Leistung Gedanken machen. Coburg vergab neben drei Gegenstößen und einem Strafwurf zahlreiche 100%ige Chancen das Spiel schon wesentlich früher zu entscheiden. Am Karnevalssonntag darf Coburg vor dem Faschingsumzug nochmals in der heimischen Halle ran. Gegner ist der aktuelle Zweitplazierte aus Schweinfurt. Mit diesem Gegner hat Coburg noch eine Rechnung zu begleichen. Anwurf ist am Sonntagvormittag, 11.02, um 11 Uhr in der neuen Coburger Angerhalle. Die Coburger hoffen auf zahlreiche Unterstützung um sich zu revanchieren und noch in Schlagdistanz zum 3. Platz zu bleiben.

TS Coburg: Rausch, Braunstätter (beide TW); Lilge (1), Rösch, Scherzer (1), Kessel (4), Kissinger (4), Horcher (5/1), Sedlacek (4/1), Varol, Singendonk (8/1)

Trainer: Uwe Posanski

Bericht: Luca Kessel



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